Kommunale Agenda 21 Petershausen

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UnverpacktPetershausen unverpackt

Tipps für weniger Verpackungsmüll

Keine Kaffeekapseln aus Alu
Besser: Papiertabs oder French-Press-Kaffee bzw. Filter aus Porzellan. Jährlich ca. 2 Mrd. Kaffeekapseln aus Aluminium allein in Deutschland!

Eigene Tasse für den Kaffee unterwegs
Jährlich 2,8 Mrd. Coffee-to-go-Becher nur in Deutschland!

Tee ohne Beutel oder nicht einzeln verpackt
10 Mio. Teebeutel pro Tag allein von "Teekanne"!

Vorhandene Tüten und Beutel zum Einkaufen mitnehmen
Papiertüten brauchen viel Ressourcen bei der Herstellung, sind aber gut zu recyceln. Einen Stoffbeutel muss man mindestens 25 Mal benutzen, damit er umweltfreundlicher als eine Plastiktüte ist. Plastik verrottet erst nach Hunderten von Jahren, wird aber zum Schutz der Einkäufe vor Nässe gerne benutzt. Außerdem landet es viel zu oft im Meer.

"Food Bags" (leichte, luftdurchlässige Beutel) für Obst, Gemüse, Brot und Semmeln
In der Obst- und Gemüseabteilung sowie beim Bäcker spart man sich mithilfe der (aus-)waschbaren sowie wiederverwendbaren Food Bags die bisher zahlreich gebrauchten kleinen Plastiktüten.

Brotzeitboxen an der Wurst- und Käsetheke verwenden
Abgepackte oder eingeschweißte Ware bedeutet auch mehr Plastikverbrauch. Brotzeitboxen sind öfter verwendbar und ersparen auch im Kühlschrank die Frischhaltefolie.

Beim Einkaufen Artikel mit wenig Umverpackung wählen
Oft bedeutet dies eine Entscheidung gegen das meist fest in Plastik eingewickelte Biogemüse und –obst beim Discounter. Im Bioladen gibt’s dies allerdings lose. Bei Milchprodukten und Getränken wählt man am besten nur diejenigen in Mehrwegverpackungen - möglichst aus Glas.

Umverpackung mehrmals verwenden
Herstellung und Entsorgung kosten viel Energie und Ressourcen, gleich ob es sich um Papier, Glas, Metalle, Alu oder Kunststoffe handelt. Deshalb macht es Sinn, Plastik- und Papiertüten vom Bäcker oder Wochenmarkt, Gläser mit Schraubdeckel und Joghurtbecher mit Deckel mehrfach zu nutzen und erst zu entsorgen, wenn diese kaputt sind. Leinentaschen können oft über 100 x verwendet werden.

Zur Entsorgung verschiedene Kunststoffe voneinander und Plastik von Papier+Alu trennen
Alu und fast alle Kunststoffe können zu 100 % recycelt werden, aber nur, wenn sie nicht mit andersartigen verbunden sind. Vor der Entsorgung in die gelbe Tonne oder auf dem Wertstoffhof muss deshalb das Material voneinander getrennt werden (Schraubdeckel vom Tetra Pack, Aludeckel und Papierbanderole vom Joghurtbecher etc.), denn die Sortiermaschinen können das nicht. Der unsortierte Rest in Deutschland wird in Heizkraftwerken verbrannt – und erzeugt damit wieder CO2.