Agenda 21 Petershausen

Startseite | Früher: 01.02.16 | Suche

Protokoll 02.05.2016

Beginn 20 Uhr, Ende 22:10. Anwesend: 13 Personen plus R. D. Sponder/Dachauer Nachrichten

Fairtrade TownFairtrade-Gemeinde: Weitere Aktivitäten

Christa Trzcinski berichtet: Um die Auszeichnung „Fairtrade Gemeinde“ zu behalten, muss der Steuerkreis weiter 4mal jährlich zusammentreten. Da die "Genusswelten" als zweiter Gastronomiebetrieb mit mindestens zwei Fairtrade-Angeboten nun wegfallen, wird ein anderer Betrieb gesucht, vielleicht Catering von Veronika Gold und/oder die Eisdiele? Christa T. und Bürgermeister M. Fath fragen nach.

Zur Werbung sollte auf der Homepage der Gemeinde der Button "Wir sind eine Fairtrade-Gemeinde" installiert werden, BM Fath trägt dies weiter. An den Ortseingängen sollte ein Schild: „Fairtrade Town“ stehen genauso wie !Partnerstadt von Varennes". Als neue Aktivität wird globales Lernen mit Rätselfragen (Antworten aus der Weltladen-Webside) und Wettbewerb mit Gewinnmöglichkeit (500 Euro) vorgeschlagen nach dem Motto "Fair-linken und gewinnen". Die 500 Euro würden vom Agenda-21-Etat genommen. Christa Trzcinski entwirft dazu einen Text für das nächste Gemeindeblatt.

Es gab Mitte April einen Vortrag zur "Fairtrade-Gemeinde Petershausen" beim kath. Seniorenclub mit vielen (älteren) Teilnehmern, vor allem Frauen. Zu Ostern haben 250 Kinder Süßigkeiten aus dem Fairen Handel erhalten, mit dabei der Waldkindergarten, die Vorschule, das evangelische Kinderhaus und der Gartenbauverein. Für die Faire Woche in der zweiten Septemberhälfte ist geplant, eine Veranstaltung zum nachhaltigen Umgang mit Elektronik zu machen, möglichst zusammen mit Gemeinde, Kirchen, JUZ, BN, Energieforum, Gewerbeverein. Ein Repair-Cafe wäre schön, aber ohne festen Raum mit Werkzeugen und Ersatzteilen schwer einzurichten. Lydia Thiel überlegt, auch wieder Aktionen zugunsten Fairtrade mit der Grundschule zu machen.

Aktivitäten gegen die 3. Startbahn

Anstelle eines Protokollabschnitts zu o.g. Punkt ist der Mail mit diesem Protokoll eine Darstellung von Christine Wengenmayer angehängt, die ergänzend zu ihrem Bericht bei der Vollversammlung nachträglich von ihr verfasst wurde.
> PDF (185 K)

Elektrotankstellen für Petershausen

Ernst Nold berichtet: auf den beiden Neubauten hinter der VolksRaiffeisenbank wurde eine von der BürgerEnergie-Genossenschaft HaPeVi betriebene Photovoltaik-Anlage errichtet. Deren Strom könnte zusätzlich zu den dortigen Mietern auch eine Elektrotankstelle versorgen. Auch das Kommunal-Unternehmen Petershausen (KUP) plant den Bau und Betrieb von Elektrotankstellen, z.B. bei Erweiterung des P+R-Platzes. Die HaPeVi wird sich deshalb mit dem KUP absprechen. Nachdem nun auch vom Bund Förderung zu erwarten ist, hofft man auf Rentabilität. Die HaPeVi wird das prüfen (lassen).

10.000-Häuser-Programm des Landes Bayern

Klaus Patzelt berichtet von der Veranstaltung am 26.04. von Energieforum-Petershausen e.V. gemeinsam mit dem Landratsamt Dachau, zu dem ca. 30 Besucher ins Cafe Landleben gekommen waren: Das vorgestellte Förderprogramm der Bayer. Staatsregierung bezieht sich auf die energetische Sanierung, energieeffizientes Bauen und auf Heizungserneuerungen von selbstgenutztem Wohnraum welche alle vom Referenten Prof. Dr. Christian Schiebel erklärt wurden. Hierbei unterliegt die Förderung vielen "Nebenanforderungen" (vgl. Seite 18) , wobei die der Heizungserneuerung die einfachste ist.

> PDF (2 MB) des Bayer. Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Die Beratung und Begleitung des Vorhabens durch einen Energieberater ist Pflicht. So ist eine Förderung einer kleinen "Sommer"-PV-Anlage mit einer Luftwärmepumpe nicht förderfähig, da sie sich ohnehin rechnet. Die Vortragsfolien finden sich als weiterer Anhang der Mail, mit dem dieses Protokoll verschickt wurde. Auf die Frage, inwieweit sich dieses Programm auf Petershausen herunterbrechen lassen würde, erinnerte Bürgermeister Fath daran, dass auf die Fördermöglichkeit durch die Gemeinde mit "Petershausen saniert" kaum zugegriffen wird und die Verbraucher offensichtlich nicht wegen irgendwelcher Förderungen ihre Heizungssysteme energetisch renovieren, sondern aus anderen Gründen, z.B. aus ihrer besonderen Überzeugung heraus. Es gilt also, Argumente zu liefern und Beispiele zu geben und vorzurechnen, damit bei uns in der Gemeinde noch mehr Hausbesitzer auf effektivere Systeme wechseln - und möglichst alle geeigneten Dachflächen mit Solarzellen bestückt werden.

Eine Idee wäre, einen Wettbewerb für die effektivste Lösung zum Energiesparen als Kombination aus Dämmung und Energieverbrauch auszurufen.

Wohnungsbau-Genossenschaft

Erna Feicht berichtet, dass die Münchner „Mietbauzentrale“ viele und auch konkrete Informationen über die Gründung von Wohnungsbau-Genossenschaften geben. Wir könnten von dort auch einen Referenten bekommen, der sich dann mit den Bedingungen hier vor Ort befassen und uns dies weitergeben könnte. Bürgermeister Fath möchte angesichts der von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Fördermittel für gemeindlichen Wohnungsbau (Gültigkeit 3 Jahre) zuerst eruieren (lassen), inwieweit Petershausen dadurch mehr und günstigen Wohnraum bekommen könnte. Da außerdem der Gemeindetag wegen der gesetzlich verankerten Pflicht zur Schaffung von Wohnraum gegenwärtig mit der Staatsregierung verhandelt und andererseits die Planung für das Wohngebiet Rosenstraße in diesem Jahr abgeschlossen sein sollte, könnte dann ein Referent der Mietbauzentrale ab Juli/September angefordert werden, um die Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft in Petershausen zu untersuchen.

Kundenmagnete für Petershausen: Workshop-Ergebnisse

LuftbildDie Arbeitsgruppe "Kundenmagnete" hat eine Ausstellung mit einem Luftbild vom Zentralort, verschiedene ISEK-Infos (Integriertes Städtebauliches Entwicklungs-Konzept) und leeren Tafeln zum Beschriften durch die Besucher gemacht, und zwar vom 29.03. bis 9.04., täglich von 17 bis 19 Uhr. Die Aufsichten konnten von verschiedenen Vereinen und Gruppierungen gewonnen werden. Es kamen im Ganzen knapp 60 Besucher, davon 24 Männer und 36 Frauen. Nur etwa 7 Besucher waren jünger als 40 Jahre. Von der Möglichkeit, Ideen für eine höhere Anziehungskraft unseres Zentrums zu finden, wurde rege Gebrauch gemacht. Ein kurzer Bericht über diese Ideen und die Ergebnisse aus dem Workshop ist im Anhang der Mail zu finden, mit der auch das Protokoll versendet wurde.

> PDF Zentrumsmagnete (270 K)

Die nächste Vollversammlung findet am 4. Juli 2016 um 20 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde statt.

Petershausen, 9. Mai 2016
Protokollführung: Christa Jürgensonn